Weswegen wir uns gegenseitig töten:
- Hass
- Wut und Jähzorn
- Gier
- Krieg
- Notwehr und Selbsterhaltung
- Eifersucht
Weswegen wir uns gegenseitig das Leben zur Hölle machen:
- Neid
- Eitelkeit
- Rachsucht
- Gier und Missgunst
- Arroganz und Intoleranz
- Eifersucht
Wenn jemand jähzornig ist, dann wird er nicht gelobt, weil er sich emotional einbringt.
Wenn jemand gierig ist, wird er nicht gelobt, weil er den Wert der Dinge zu schätzen weiß und ihm etwas im Leben wichtig ist.
Wenn jemand fremdenfeindlich ist, wird er nicht gelobt, weil er sich sozial engagiert.
Wenn jemand rachsüchtig ist, wird er nicht für seine Zielstrebigkeit gelobt.
All diese menschlichen Eigenschaften werden bei uns gesellschaftlich nicht akzeptiert und durch unsere Mitmenschen abgestraft. Und das zu recht.Wieso also wird jemand, der eifersüchtig ist als „süß“ bezeichnet und seine Eifersucht als Liebesbeweis gesehen?
Eifersucht ist niemals süß und immer destruktiv. Sie ist ein Zeichen von Unsicherheit, von mangelndem Selbstvertrauen, von einem Mangel an Selbstwertgefühl, von einem Mangel an Vertrauen in sich selbst und dem anderen, von Besitzdenken. Sie ist kein Zeichen von Liebe. Stattdessen pervertiert sie den anderen zum bloßen Objekt und Besitz.
Wir lernen von klein auf unsere destruktiven und negativen Gefühle und Charakterzüge zu kontrollieren. Es wird Zeit, dass wir dies auch mit der Eifersucht tun.
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