Die Deutsche Energieagentur (Dena) versus Greenpeace – wer liefert eindeutigere Beweise im Zusammenhang mit der ohnehin recht umstrittenen „Kohle- und Atomenergie? Wieder einmal stellte Greenpeace die Relevanz moderner Energiegewinnungsmethoden dank fundierter Untersuchungsergebnisse unter Beweis und veranschaulichte in überzeugender Art und Weise, dass die Problematik hinsichtlich eines angeblichen „Versorgungsengpasses“ nicht im Geringsten gegeben ist. Ganz im Gegenteil.

Aktuell machte die Deutsche Energieagentur (Dena) im Zusammenhang mit offenbar gefakten Zahlen bezüglich der angeblichen Notwendigkeit von Kohle- und Atomenergie von sich reden: laut wissenschaftlicher Untersuchungen der Dena fehlen ab dem Jahr 2015 rund 2.800 Megawatt an Stromkraft, würde man tatsächlich das endgültige „Aus“ der Atom- und Kohleenergie in Erwägung ziehen.

Ziehe man hingegen einen noch längeren Zeitraum in Betracht, so ließe sich gar eine Differenz von mehr als 12.000 Megawatt errechnen. Alles nur Wahlkampfpropaganda und Halbwahrheiten zur Energiepolitik? So jedenfalls äußerte sich Roland Hipp, der Kampagnengeschäftsführer von Greenpeace. Denn dass das Gegenteil der Fall ist, bewies eindrucksvoll eine aktuelle, wissenschaftliche Studie des von Greenpeace beauftragten Ingenieurbüros „EUtech Energie & Management“. Trotz des geplanten Atomausstiegs sei selbst noch im Jahre 2020 mit einem Energieüberschuss von mehr als 9.000 Megawatt zu rechnen. Die ohnehin recht fragwürdigen Zahlen der Deutschen Energieagentur seien dementsprechend bewiesenermaßen zu hoch, wohingegen die Leistungen der modernen Energiemethoden bzw. der technischen Anlagen mit so genannter „Kraft-Wärme-Kopplung“ seitens der Dena weitaus niedriger beziffert wurden.

Eine solche Vorgehensweise, also die künstliche Konstruktion einer „Stromlücke“ durch die Deutsche Energieagentur diene demzufolge augenscheinlich nur dem einen Zweck: einer Verlängerung der Laufzeiten bestehender Atomkraftwerke bzw. die Rechtfertigung des Baus neuer Kohlekraftwerke.

Ein weiterer Aspekt, welcher in diesem Zusammenhang erwähnt wurde, war auch die Tatsache der gegenwärtigen Arbeitsmarktsituation: im Bereich der Erneuerbaren Energien seien derzeit sogar mehr Arbeitnehmer beschäftigt, als in der gesamten Kohle- und Atomindustrie,  nämlich mehr als 250.000 Menschen!

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